Montag, 25 Januar 2021

Was ist Crowley Tarot?

Bei diesem Deck, auch unter dem Namen Toth-Tarot bekannt, handelt es sich um die Verwirklichung einer Art gemeinsames Projekt. Der Okkultist Edward Alexander „Aleister“ Crowley und die britische Künstlerin Lady Frieda Harris arbeiteten gegen Ende der 1930er Jahre zusammen, um gemeinsam die Umgestaltung der 78 Tarotkarten vorzunehmen. Dabei sollte die Künstlerin die symbolischen Inhalte der Karten dergestalt umsetzen, dass damit das umfangreiche mystische und magische Wissen Crowleys visuell dargestellt wird. Die Zusammenabeit war anfangs auf knapp drei Monate aufgelegt. Doch schlussendlich malte Lady Harris fünf Jahre an den Motiven. Das Ergebnis bestand aus 78 großformatigen Gemälden, die sich heute im Warburg Institute in London befinden. Diese Bilder stellten die Grundlage des Book of Toth, das im Jahr 1944 herausgegeben wurde.

Erst 1969 wurden die Darstellungen in Kartenform veröffentlicht. Dazu wirkten die Erläuterungen Crowleys zu den auffallend ägyptisch orientierten Illustrationen als detailreiche Beschreibung und Deutungsanleitung.

Nicht zuletzt die umstrittene und charismatische Erscheinung des selbsternannten Schwarzmagiers Alleister Crowly begründet vermutlich die ungebrochene Begeisterung für dieses aussagekräftige Tarot Deck. Wohl zu kaum einem Kartendeck zur Wahrsagerei wird es so umfangreiche Literaturhinweise geben. Zu den deutschsprachigen Experten des Crowley-Tarots darf Hajo Banzhaf gezählt werden. Aufgrund der umfangreichen Lege- und Deutungsmöglichkeiten haben sich unzählige Möglichkeiten der Wahrsagerei ergeben. Diese reichen von der vergleichsweise simplen Auswahl einer Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahreskarte bis hin zu komplexen Legemöglichkeiten mit verwirrend vielen Karten.

Aufgrund der mysthischen Überladung und der vielseitigen Interpretierbarkeit, die das Deck allein aufgrund der graphischen Darstellungen ermöglicht, gilt das Crowley-Tarot als beispielloses Handwerkzeug für Medien der Wahrsagerei. Es ermöglicht wie kaum ein anderen Kartendeck die direkte Auseinandersetzung zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein. Die Karten selbst sind das verschlüsselte Medium bei der Suche auf dem Weg zwischen Frage und Antwort. Im Vergleich zu klassischen Darstellungen der Tarotkarten fällt beim Crowley-Tarot auf, dass sich Crowley und Harris nicht von der ursprünglichen Symbolik der Karteninhalte beeinflussen ließen. Vielmehr wurden zahlreiche sehr persönliche und exotische Impressionen verarbeitet, die rein optisch schon eine andere Interpretation zu erwarten scheinen, als dies beispielsweise beim Rider-Waite-Tarot angemessen wäre.

Crowleys Tarot mag unbestritten das Spiegelbild seines geistigen Vaters sein. Und damit ergibt sich eine gewisse Schwierigkeit, die erfahrene Medien an diesem Deck im Gegensatz zu eher ursprünglichen und neutralen Decks anmerken. Denn Crowley ließ in seinem Deck ganz klar seine persönliche Weltanschauung einfließen, die andere Tarotkarten naturgemäß nicht besitzen. Deshalb ist dieses Deck vermutlich eine besondere Empfehlung für „Experten“ und ausgesprochene Freunde dieser charismatischen Tarotkarten.

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