Montag, 23 September 2019

Sternzeichen Stier

21.April bis 21.Mai

Das Lebensthema des bodenständigen und pragmatischen Stiers ist Sichern, Nähren und Erhalten. Und nicht umsonst haben die Worte „Stier“ und „stur“ den gleichen linguistischen Ursprung: Wenn der Stier sich mal zu etwas durchgerungen hat, dann bleibt er stur dabei und ändert seine Meinung nur selten. Grundsätzlich ist seine Lebenseinstellung sachbezogen, er neigt zu Dingen oder Handlungen, die man berühren, greifen oder erzeugen kann. Und was der Stier hat, das lässt er dann auch nicht mehr los. Besitz und die damit einhergehende Sicherheit ist für ihn sehr wichtig und wenn es darum geht, sich mit den entsprechenden Werten zu versorgen, kann er sehr ausdauernd und produktiv sein. Allerdings ist er nicht materialisitsch oder habgierig. Besitz ist nur Mittel zum Zweck, und Ruhe, Bequemlichkeit und sinnliche Lebensfreuden werden immer einen höheren Stellenwert haben.

Bei allem, was ein im Sternzeichen des Stiers geborener Mensch macht, hat er einen ausdauernden Atem. Auch in seiner Gefühlswelt. Hier wird Unzufriedenheit, Ärger oder Kummer sehr lange unterdrückt, bevor es sich endlich anstaut und dann entweder mittels einer alles überschwemmenden Tränenflut, einem hochexplosiven Wutanfall oder bockiger Totalverleugnung ausbricht. Ganz wichtig für den Stier ist ein vertrautes Umfeld, Ruhe und Regelmäßigkeit. Innerhalb eines geordneten Tagesablaufs sieht er meist kein rotes Tuch, doch sobald er von seinen Gewohnheiten abweichen muss, ist er in seiner Entfaltung total eingeschränkt und fühlt sich in seinem Sicherheitsempfinden stark gestört.

Der Stier trägt ein genußintensives Sternzeichen, er schätzt gutes und reichliches Essen, feine Gerüche, wohlriechende Bäder, melodische Musik, kuschlige Decken und sinnliche Erotik. Stiere sind wahre Sammeltiere, sie haben den Hang, schöne und wertvolle Dinge zu sammeln und zu vervielfältigen. Das wirkt sich besonders positiv auf ihr Verhältnis zu Geld aus, sie können gut damit umgehen und haben meist immer irgendwo etwas auf der hohen Kante.

Die sachliche Art des Stieres bremst ihn in der Liebe. Das Interesse am zukünftigen Partner entfaltet sich zuerst nur langsam und Liebe auf den ersten Blick ist ihm so oder so fremd. Und hat er dann mal schlechte Erfahrungen gemacht, dann muss die neue Liebe erst einmal beweisen, dass sie es ernst und ehrlich mit ihm meint. Ein Stier legt schließlich keinen Wert auf oberflächliche Beziehungen oder kurzzeitige Affären. Doch hat er sich dann erst einmal zu diesem neuen Risiko durchgerungen bzw. sich mit Ruhe und Gemütlichkeit auf den auserwählten Partner eingelassen, dann sind seine Gefühle tief, zuverlässig und beständig. Treue ist für ihn selbstverständlich, allerdings besteht die Gefahr, dass er die geliebte Person in seiner besitzergreifenden Art manchmal zu sehr vereinnahmt bzw. dessen Gefühle mit seiner umsorgenden Art fast erstickt. Erotik ist ihm wichtiger als Sex und trotz seiner sinnlichen Art hat er in diesem Lebensbereich nur wenig Interesse an neuen Experimenten.

Im Berufsleben kann ein Stier hart arbeiten und aufgrund seiner Verbundenheit zur Natur findet man ihn sehr häufig in der Landwirtschaft. Das Sternzeichen Stier hat einen besonderen Blick für den Wert und die Nützlichkeit der Dinge und somit findet man seine Vertreter auch oft in kreativen und künstlerischen Tätigkeiten wie Goldschmied oder Florist. Bei Tätigkeiten, in denen der Stier seine fürsorgliche Ader ausleben kann, findet er Freude und Erfüllung. Beispiele hierfür sind Lehrer oder Kinderarzt. Doch auch ihre realistische Einstellung zum Thema Geld öffnet ihnen die Türe zur Berufswelt, typische Berufe sind hier Anlageberater oder Finanzbuchhalter. Mit der ihm eigenen Zielstrebigkeit, Korrektheit und Ausdauer erwirbt er sich die Qualifikation für gehobenere Positionen. Allerdings kann ein Stier als Vorgesetzter unter Umständen sehr schwierig sein, er beharrt auf Fortsetzung der Traditionen und ist Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen. Alles im allem aber wird der Stier immer ein liebenswerter und sehr symphatischer Kollege oder Chef sein, vorausgesetzt natürlich, man lässt ihm seine Geduld und Ruhe und Gemütlichkeit.